Publicat de: centruldeistoriesiapologetica | Mai 7, 2009

Seria DOCUMENTE BAPTISTE GERMANE, 1

Z. Bap. Gesch. Budapest, Bukarest.

Nach dem grossen Brande der Stadt Hamburg im Jahre 1842 wurden viele Arbeitswilllige dorthin gelockt, weil lohnende Beschäftigung zu finden war. Unter dieser bafanden sich auch fünf deutsch-ungarische (Kattolische) Jünglinge, die hier mit der kleinen Baptisten-Gemeinde bekannt wurden und auch zum Glauben und Anschluss an die Gemeinde kamen. Als diese jungen Brüder im Jahre 1846 in ihre heimat zurückkehrten, nahmen sie auch diesen reichen Schaty mit dorthin. Der Abschied der lieben Brüder Lorders, Woika, Marschal, Rottmayer und Scharschmidt blieb der Gemeinde noch lange in Erinnerung. Zehn Jahre später kam der eine von ihnen, Bruder Carl Scharschmidt nach Bukarest, wo Gott nun aine offene Tür gab und die Zeugnisse segnete, sodass den Aufforderungen des Bruders zufolge im Jahre 1861 der Br. H.Koch dorthin ging und 1862 die ersten Personen dort taufte. Die von dort nach Hamburg einlaufenden Berichte und Gesuche bestimmten die Gemeinde Ende August 1863 den Br. August Liebig unter Gebet und Handauflegung nach dieser Missionsstation in Rümanien zu senden.

Bukarest, Walachei

Einer von den sechs jungen Baptisten, die 1846 nach Pesth zurückkehrten, ist dann auch der erste gewesen der als Baptist nach Bukarest kam:

Der Tischler Karl Johann Scharschmidt.

Geb. 17. April 1820 in Ofen

Getauft am 4. Juni 1845 von J.G. Oncken in Hamburg.

Er kam mit seiner Frau Auguste, Alberti geb. Vilwock

Geb. 29 Febr. 1828 in Sellin in Pommern

Getauft am 2. Juni 1849 von G.W.Lehmann in Berlin

Sie kamen von Budapest nach Bukarest im Ochsenwagen mit 2 kleinen Kindern.

Er hatte seine Frau nicht selbst ausgewählt, sondern da er offenbar nur eine gläubige haben wollte, legte er es in Gottes Hand und liess sie sich von den Brüdern in Berlin zusenden. Sie war eine praktische Hausfrau und die Ehe ging gut, sehr gut. Er war kein Geschäftsmann, der mit allen Möglichkeiten und Risiko zu rechnen verstand, aber er eignete sich sehr gut für den Dienst in der Gemeinde. Sie hatten sehr intelligente Kinder, besonders die Mädchen, die bei der Judenmissionsschule Lehrerinnen waren. Sie wanderten apäter in den neunziger jahren nach Amerika aus.

Scharschmidt ging 14.Nov.1866 nach Jasi als Bibelkolporteur, als er 1889 von dort zurückkam, übernahm dort Philipp Spiess das Depot. Scharschmidt wurde hier Bibelbote in der Stadt, Jacob Hen in der Provinz. Scharschmidt ist dann auch in Bukarest gestorben etwa 1895.

Betreff der Bibelges. mögen gleich Angaben folgen:

1838 druckte die Brit&Ausl.B.G. die erste eigne Ausgabe des NT. 1851 machte ein Bibelagent bukarest zum Hauptquartier. 1861 kam Heinrich Koch und Frau von Deutschland herunter als Bibelagent und führte offenbar das Depot. Ihn vertrat vorübergehend August Liebig und dan folgte Daniel Schwegler, später Jacob Hehn, Johann Klein.

Wallachei

Bukarest

(Brief von Br. Carl Scharschmidt)

Für diejenigen, welche den Schreiber des folgenden Briefes nicht persönlich kennen gelernt haben, bemerken wir, dass er aus Ungarn ist hier in hamburg in Jahre 1845 mit noch vier seiner Landsleute bekehrt wurde, worauf allesammt aus der römischen Kirche austraten und sich unserer Gemeine anschlossen. Nach einigen eintleitenden Worten an den Herausgeber macht er folgende Mitteilungen:

„Nun, teurer Br. Onken, möochte ich auch kurz bericten, wie es uns geht. Dem Leibe nach geht es uns, dem Herrn sei Dank, recht gut; aber es fehlt uns an geistlicher Nahrung in der Verkündigung des Wortes Gottes. Nur ain Missionar der Englisch ß bischöflichen Kirche für israel ist hier, ein lieber gläubiger Mann, der auch Sonntags predigt, und dem es sehr am Herzen liegt, unter den Juden zu wirken, der aber bisher ist, so haben wir auch die Gelegenheit wahrgenommen, einen Traktat-Verein zu bilden. Etwa acht Familien steuern schon dazu bei. 3000 Tractate haben wir schon gedrukt: 1000 Der beste Freund, 1000 Ruf zur Busse, und 1000 Die eherne Schlange. Unser kleines Komitee hat mir den Auftrag gegeben, auch bei Ihnen anzuklopfen, ob Sie uns nicht mit christlichen Schriften in etwas zu Hülfe kommen könten; denn es sind hier gegen 20,000 Deutsche, di in Sünden dahin leben und Niemand ist da, der sie zu Christo hinweist; wir bitten daher, unser schwaches auf ainen lieben Bruder, der nebst seiner Frau früher zur Erkenntnis der Taufwahrheit genomen ist. Könte nicht eine Gemeinde nach Gottes Ordnung gründen könnte?´´

Der Brief schliesst mit herzlichen Grüssen an alle Geschwister, bes. an den lieben Bruder Schauffler.

Der Bitte des Bruder Scharschmidt zufolge wurde dann 1861 Heinrich Ad.Aug. Koch, 1837 in Schwerin geboren und Frau Johanna Mar. Chr. Elis, geb. Schulz, 1836 in Hamburg geboren nach Bukarest gesandt. Er ist in unserm Register als Bibelagent bezeichnet.

H. Koch taufte am 26. Okt.1862 in Bukarest als erste Franz Tabory, Tischler, geb. 1826 in Neusatz und sein Frau Maria geb. Wurositz aus Pest.

Auf Grund von Berichten und Gesuche aus Bukarest nach Hamburg wird Ende August 1863 August Liebig unter Gebet und Handauflegung nach diser Missionsstation entsandt.

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